KONSTRUKTIVAL beginnt.

 

 

Richtfest vom 22.–24.06.

Zukunftsschutzgebiete

Erprobungorte für koproduktive Stadtentwicklung

21. Juni / Abendveranstaltung / Diskussion&Dinner
16:00 – 19:30 / Open Air / Rosenstraße Ecke Jagdweg

Das Kulturhauptstadtbüro und das Netzwerk Kultur der Stadt Dresden sprechen davon, dass die Bewerbung zur Kulturhauptstadt Europas 2025 zum Anlass für einen kulturgetriebenen Stadtentwicklungsprozess genommen werden sollte und die Bewerbung per se von der Zukunft her gedacht werden muss (s. Dokumentation der Konferenz der Konkurrenten).

Diese Intention begrüßen wir sehr und schließen uns gerne an, fragen uns – von der Zukunft her gedacht – jedoch, wo die Stadt von morgen noch gemeinsam gestaltet werden kann, wenn im Hier und Jetzt, in zunehmendem Maß, Freiräume zum Ausprobieren innovativer Ideen verschwinden. 

Wir brauchen Platz, um als visionäre, innovative und bürgerbestimmte Stadt in die Zukunft zu gehen. Platz für Erprobung, Entwicklung und neue Zusammenarbeit. Die engagierte Stadtgesellschaft – Initiativen, Kulturschaffende und Unternehmungen – kreieren lebenswerte Nachbarschaften und eine Kultur des Miteinanders, sie fördern nachhaltigen Austausch und Zusammenhalt, ermöglichen Beteiligung. Ihnen bricht derzeit der Boden unter den Füßen weg, der Raumdruck steigt immer weiter. Enorme Bedarfe stehen einem umkämpften und immer teurer werdenden, rar gesäten Angebot gegenüber. Die Folge sind Verdrängungsprozesse, die weder den Akteuren noch dem Kulturstandort Dresden dienlich sind.

Die Idee von Zukunftsschutzgebieten ist dazu da, im gemeinsamen Diskurs mit Inhalt gefüllt zu werden: Wie können wir sicheren, bezahlbaren Raum schaffen, entwickeln, betreiben und sichern? Wer ist für so etwas zuständig? Welche (unwahrscheinlichen) Partnerschaften können wir eingehen? Was sind die Hemmnisse? Wie können wir Raumkonzepte partizipativ, integriert und wandlungsfähig gestalten? Wie kann eine koproduktive Stadtentwicklung in Dresden ihren Lauf nehmen? Warum sollte sie überhaupt?
 


Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der KREATIVRAUMAGENTUR statt.

 

PROGRAMM

15:45 APERITIF

16:00 Podiumsdiskussion
mit einem Input von Melanie Humann,
zu kooperativer Baulandentwicklung
(Professorin für nachhaltigen Städtebau an der HTW / TU Dresden und Architektin bei Urban Catalyst Berlin)

Auf dem Podium sitzen:

  • Heike Lutoschka
    (Abteilungsleiterin Bau- und Investitionsstrategie, Amt für Hochbau und Immobilienverwaltung)
  • Dr. David Klein
    (Amt für Kultur und Denkmalschutz)
  • Melanie Hörenz-Pissang
    (Geschäftsführerin Kulturbüro Dresden)
  • Matthias Röder
    (Vorstand Konglomerat e.V.)

Moderation: Frank Richter

17:30 HAUPTGANG

18:00 Dilemma-Diskussion
Stadtraum war und bleibt immer umkämpfter Raum. Um ihn nicht gegeneinander, sondern koproduktiv zu entwickeln, müssen wir unsere Denkmuster und Gräben verlassen und einander zuhören. Dazu laden wir zu einem besonderen Experiment ein und betreten das Kommunikationsschutzgebiet.

Diskussionslotsen: Kay Hemmerling & Sieglinde Eichert

19:30 DESSERT

20:00 Konzert

Olicía (Stimme, Loops & Jazz)

Zur schönen Aussicht (Alpin Urbaner Jazz)
 


Im Zentrum des Themenabends steht die Frage:
Wie können wir mitten in der Stadt Flächen schützen, an denen sich nachhaltige Zukunftkonzepte schon heute erproben lassen?​​​​

 

Das sind die Gesichter des Konglomerat

— WAS IST EINE OFFENE WERKSTATT? —

— AKTUELLE PROJEKTE —

Materialvermittlung

Ab Sommer 2018 steht das Lager der Materialvermittlung für alle offen, die günstig Materialien für eigene Projekte brauchen. 

— Was andere von uns halten —

„That's the freedom of social entrepreneurs. People engaging with their city, trying to mobilize change. Coming together with people that have resources, have knowledge, have extensive networks and that together can create magic, like this place!“

Prof. Derk Loorbach, Director of Dutch Research Institute for Transitions (Drift), Rotterdam

— Was die schlauen Leute sagen —

„In der fortgeschrittenen Phase vom MACHEN geht es nun um die Übertragung des Selbermachens in eine neue Sphäre. In die Sphäre eines anderen. Dass nämlich ein ANDERER macht.“