Industrie Kultur Parkour 2017

Dresdens Industriekultur öffentlich

Der erste InKuPa in Dresden fand vom 13. - 15. Oktober 2017 statt. Wir hatten eine sehr erfolgreiche Veranstaltung mit viel Anklang und bedanken uns bei Allen am Projekt beteiligten Partnern, den Gästen und Spaziergängern, den Experten und Referenten und sowie allen interessierten Begleitern.

Die Veranstaltung präsentierte neun Dresdner Projekthäuser. Initiativen, welche eine nachhaltige kulturelle Nutzung in einem Industriebau privatwirtschaftlich realisieren. Anhand von geführten Touren durch die Stadt wurden diese Orte zugänglich und erlebbar gemacht.

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Industrie – Wir verschaffen Zugang zu ehemaligen Industriebauten, vermitteln Geschichte und Baukultur

Kultur – Wir präsentieren Ideen, Initiativen und Projekte der Kultur- und Kreativwirtschaft

Parkour – Wir unternehmen eine interaktive Entdeckungsreise im Stadtraum, informieren und diskutieren

Inputs Vorträge, Talks, Diskussionen

Parkour Interaktive Erlebniswanderungen

Führungen an besonderen Orten

Offene Türen in Projekthäusern

Kunst Ausstellungen, Konzerte, Film

Kulinarik StreetFood und Dinners

Mobil zu Fuß oder per Riksha

Industrie Kultur Parkour oder kurz InKuPa wird vom Konglomerat e.V. durchgeführt und erkundet ehemalige Industriestandorte in Dresden und deren heutige Nutzung. Wir stellen diese Räume und Nutzungskonzepte in einen stadträumlichen Zusammenhang. So wird Industriekultur in Dresden erfahrbar gemacht und neu interpretiert. Zwei begleitete Stadtwanderungen mit Experten, Akteuren und Besuchern führen zu ausgewählten Standorten zwischen der Dresdner Neustadt und Dresden Plauen. 

Projekthäuser öffnen ihre Türen, stellen sich vor und bieten in teils improvisierter Baustellenatmosphäre ein breites künstlerisches Programm. Im Zentralwerk sehen wir Kunst im öffentlichen und unfertigen Raum in der Ausstellung DIE UNFERTIGEN, im Kino in der Fabrik zum European Art Cinema Day der tschechische Filmepos MARKETA LAZAROVA oder in der Blauen Fabrik ein Konzert der Band AUA AUA, um nur einige zu nennen.

Mit einer Input-Veranstaltung starten wir in das Industriekultur-Wochenende. Experten diskutieren am 13.10. über verschiedene Ansätze der Beschäftigung mit Industriekultur. Gelegenheit zum konstruktiven und fachlich begleiteten Gespräch bieten auch die Diskussions-Dinners am 14. und 15.10. im Anschluss an die Stadtwanderungen. Zusätzlich gibt es vier kleinere Führungen mit historischem Fokus. Eindrücke und Erkenntnisse des Wochenendes bereiten wir als Radiosendung in Form eines Audiowalk mit Dokumentationscharakter auf.


Das war InKuPa 2017...

Artikel aus der Sächsischen Zeitung vom 13. Oktober 2017

Vorschau & Rückblick

Werkstatt am 30.11.2017

Zur rückblickenden Auswertung, der kritischen Diskussion und dem Ausblick aufs nächste Jahr sowie zur Sichtung der umfangreichen Foto- und Audiodokumentation veranstalten wir eine kleine Werkstatt am Donnerstag, den 30. November 2017.

Der Ort wird noch bekannt gegeben.

Wir laden Alle Beteiligten, Gäste und Interessierten ein, im Laufe des Abends vorbeizukommen. Im zweiten Teil wollen wir offen diskutieren, wie die Veranstaltung im nächsten Jahr gestaltet werden kann.

Ablauf:

intern beginnend
11 Uhr - Bildredaktion: Sichtung der Fotos
13 Uhr - Audioredaktion: Anhörung der Aufnahmen
15 Uhr - Textredaktion: Thesen und O-Töne

öffentlich werdend
17 Uhr - Zwischenpräsentation: Prototypisches und unfertiges Doku-Heft
19 Uhr - Auswertungsrunde: Rückblick mit Sekt, Best-Of Fotos
21 Uhr - Informell: Noch ein Sekt, oder nach Hause?

Wir möchten unserem Credo der offenen und selbstgemachten Kulturarbeit treu bleiben und halten eine Mischung aus Redaktion, Ausstellung, Diskussion und Präsentation ab. Die Situation ergibt sich aufgrund der Zutaten und Teilnehmer und bringt das hervor, was eben möglich ist. Wir freuen uns auf eure Eingaben!

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Was ist Industrie Kultur in Dresden?

Erleben, Entdecken, Entwickeln, ...


Foto: Wahrnehmungswerkstatt®, transform ARCHITEKTUR, Karsten Feucht & Rainer Düvell


Industrie Kultur Parkour

Kommen Sie mit auf Entdeckungsreise


Als interaktives Format zur Erforschung raumbezogener Potentiale von ehemaligen Industriestandorten, sowie der Erkundung deren aktueller (Um-) Nutzung ist InKuPa als Stadtteil-übergreifendes Veranstaltungsformat angelegt. Unter Beteiligung aktiver Dresdner Initiativen, Stadtführer, (Hobby-) Historiker, Fachreferenten, eines Radioteams, Künstlern und interessierten Bürgern geht es auf gemeinsame Entdeckungsreise entlang von neun ausgewählten Standorten in Dresden.

In Form von zwei geführten Parkours, im Norden und im Süden der Elbe, vier weiteren kleinen gebietsbezogenen Führungen sowie zwei Tage mit Offenen Türen in den meisten Projektstandorten wird Industriekultur in Dresden erlebbar. Bei zwei Abendveranstaltungen möchten wir kritisch diskutieren.

Wo ist Industriekultur in Dresden?

Folgende Orte hatten ihre Türen geöffnet:

Zentralwerk
Kultur- & Wohngenossenschaft eG in einer ehemaligen Waffenfabrik
Riesaer Straße 32, 01127 Dresden-Pieschen

GEH8
Kunstraum & Ateliers e.V.
in  einer ehemaligen Waggonwerkstatt
Gehestraße 8, 01127 Dresden-Pieschen

LÖ14
Akteuere der Kreativwirtschaft auf ehemaligem Gaswerkareal in Dresden-Neustadt
Lößnitzstraße 14, 01097 Dresden-Neustadt

Blaue Fabrik
Kulturort & Künstlerkollektiv im ehemaligen Leipziger Bahnhof
Eisenbahnstraße 1, 01097 Dresden-Neustadt

OSTRALE
Biennale für Zeitgenössische Kunst auf ehemaligem Schlachthofgelände
Zur Messe 9, 01067 Dresden-Friedrichstadt

Kuneterakete Betriebsküche
Wohn- & Kulturprojekt in einer ehemaligen Bahn-Kantine
Berliner Straße 63a, 01067 Dresden-Friedrichstadt

Kraftwerk Mitte
Kunst-, Kultur- und Kreativstandort auf einem ehemaligen Heizkraftwerk
Wettiner Platz / Kraftwerk Mitte 1, 01067 Dresden-Mitt

#Rosenwerk
Offene Werkstätten und MakerSpace in ehemaligem Post-Umschlagzentrum
Jagdweg 1-3, 01159 Dresden-Löbtau

Kino in der Fabrik
Programmkino im ehemaligen Kupplungswerk
Tharandter Straße 33, 01159 Dresden-Löbtau

Wer steckt hinter dem Projekt?

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen






Gefördert durch das Amt für Kultur und Denkmalschutz Dresden


Projektleitung

Marc Schmidt
rotgruenblau

Jan Minack


Historische Begleitung

Jürgen Naumann

Uwe Hessel

Jochen Müller


Logo & Grafik

Claudia Fischer


Radiosendung

Antje Meichsner

Konrad Behr



Projektträger

Konglomerat e.V.
Verein für kulturelle und handwerkliche Bildung

Referenten

Dr. Lars Scharnholz
Institut für Neue Industriekultur

Dr. Dirk Schaal
Kulturstiftung des Freistaates Sachsen

Claudia Muntschick
Kreatives Sachsen 

Anika C. Schröter
Kreativraumförderung der Stadt Dresden

Christian Thomas
RABRYKA Görlitz

Andrea Hilger
OSTRALE

Dr. Johannes C. Warda
Bauhaus Eins

Alexander Heber
AHA STUDIO Dresden


Publikation

Felix Liebig
Kultur!ngenieur


Dokumentation

AG Stadtdokumentation

Kontakt

Marc Schmidt, Projektleiter
Telefon 01789331606
E-Mail marc@konglomerat.org