Kunststoffschmiede

Plastikrecycling als Manufaktur!

In der offenen Recyclingwerkstatt kannst du Plastikmüll wieder in einen Rohstoff verwandeln und direkt darauf mit der eigener Hand zu neuen Produkten weiterverarbeiten – unmittelbar dort, wo der Müll entsteht.

Du kannst auch selbst Formen für Produkte entwickeln. Zum Beispiel mit Plexiglas mit dem Lasercutter im Rosenwerk. Wie das geht, zeigt das Video!

Offene Werkstatt

Kontakt

kuss@listen.konglomerat.org

Die nächsten Workshops

Oje! Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da. Er bringt uns Plaste heihossassa! Kein Problem, wir zerschnipseln dieses Material mal kräftig und bringen es in eine neue Form. Fix angemeldet!


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12.-17. OKT & 23.-28. NOV

Recyclingworkshop - Mikroplaste selber machen

Im Recyclingworkshop beschäftigen wir uns mit dem Thema der lokalen Plastikrecyclung und speziell dem Recyclen vom Rohstoff Plaste. Dabei werden thematische Hintergründe vermittelt, diskutiert und praktisch angewendet innerhalb von 3 Halbtagesangeboten. Am ersten Tag (Freitag) widmen wir uns der Theorie sowie der Beschaffenheit von Plaste. Am zweiten Tag (Samstag) geht es schon direkt in die praktische Anwendung und es wird Plaste sortiert nach den verschiedenen Arten, gereinigt und anschließend geschreddert. Am dritten Tag (zur offenen Werkstatt Mittwoch) können frei und experimentell verschiedene Techniken ausprobiert werden.

Hier die Zeiten kurz und plastig:

12.-17. OKT // Recycling-Workshop I
Freitag 12.10. — 17:30 - 20:00 Uhr
Samstag 13.10. — 14:00 - 18:00 Uhr
Mittwoch 17.10. — 17:00 - 20:00 Uhr

23.-28. NOV // Recycling-Workshop II
Freitag 23.11. — 17:30 - 20:00 Uhr
Samstag 24.11. — 14:00 - 18:00 Uhr
Mittwoch 28.11. — 17:00 - 20:00 Uhr

Der Workshop ist kostenfrei.
Anmeldung unter: betti@konglomerat.org

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02.-03. NOV

Formbauworkshop Plexiglas – Eigene Produktideen umsetzen

Die Workshopreihe Formen bauen in der Kunststoffschmiede geht weiter! Diesmal lasern wir uns wieder Formen aus Plexiglas. Wir wollen zusammen mit euch eure Produktideen zu funktionierenden Formen bringen und sie mit recyceltem Plastik direkt ausprobieren.

Was ist Inhalt des Workshops
Jede Person schafft aus einer Idee eine funktionierende Form, dabei wird euch des Lasern beigebracht (Laserführerschein) und es werden Grundlagen zum Spritzgussverfahren vermittelt. Die Form kann dann am Ende direkt ausgetestet werden :)

Wann
Freitag 02.11.2018 / 15:30 - 19:30 Uhr
Samstag 03.11.2018 / 11:00 - 16:00 Uhr

Was bringt ihr mit?

  1. eine Produktidee, die im idealen Fall ein Problem in eurem Alltag löst bzw. einen Zweck erfüllt.
  2. ein interessantes Plastikprodukt aus eurem Alltag
  3. Zeichenmaterial (Bleistift, Lineal, etc)
  4. Laptop mit Inscape oder Illustrator (sagt mir bitte bei der Anmeldung in wie weit das für euch möglich ist, wir haben zur Not auch noch ein paar eigene Rechner vor Ort)
  5. für ein Pausenbrot ist gesorgt 

Kosten
der Workshop wird durch das Bundesministerium für Umwelt, Bau und Reaktorsicherheit finanziert.
Allerdings kostet der Laserführerschein (für alle die ihn noch nicht haben) 15€, er gilt aber auch darüber hinaus und ihr dürf dann die Lasercutter im #Rosenwerk nutzen.

Anmeldung
Bitte zeitnah unter: carl@konglomerat.org

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02.-07. NOV & 07.-12. DEZ

Produktionsworkshop – Schmelzen zum Feierabend

Im Produktionsworkshop beschäftigen wir uns mit dem Thema der lokalen Plastikrecyclung und speziell der Produktion von recycelten Nutzstoff Plaste hin zum Produkt. Dabei werden thematische Hintergründe vermittelt, diskutiert und praktisch angewendet innerhalb von 3 Halbtagesangeboten. Am ersten Tag (Freitag) widmen wir uns der Theorie sowie der Beschaffenheit von Plaste. Am zweiten Tag (Samstag) geht es schon direkt in die praktische Anwendung und es werden verschiedene Produktformen via Spritzguss oder anderen Techniken gegossen oder geformt. Am dritten Tag (zur offenen Werkstatt Mittwoch) können frei und experimentell verschiedene Techniken ausprobiert werden.

Hier die Zeiten kurz und plastig:

02.-07. NOV // Produktions-Workshop I
Freitag 02.11. — 17:30 - 20:00 Uhr
Samstag 03.11. — 14:00 - 18:00 Uhr
Mittwoch 07.11. — 17:00 - 20:00 Uhr

07.-12. DEZ // Produktions-Workshop II – Weihnachtsmassenproduktion
Freitag 07.12. — 17:30 - 20:00 Uhr
Samstag 08.12. — 14:00 - 18:00 Uhr
Mittwoch 12.10. — 17:00 - 20:00 Uhr

Der Workshop ist kostenfrei.
Anmeldung unter: betti@konglomerat.org

 

Noch von unserer Eröffnung im Mai

Die Kunststoffspiele sind eröffnet

Die Kunststoffschmiede ist Entwicklungslabor und offene Werkstatt für nachbarschaftliches Kunststoffrecycling. Am 02. Mai 2018, 17.30 Uhr, hat der gemeinnützige Konglomerat e.V. das Projekt im Zentrum für Baukultur in Dresden eröffnet. Der Eintrittspreis für Besucher betug ein Stück Plastikmüll aus „eigener Produktion“. Der Müll wurde von den Teilnehmern vor Ort zum Nutzstoff gemacht und in Münzen verwandelt, die an der Bar gegen Getränke getauscht wurden. Eine Tanzvorfürhung sowie Vorträge von Referenten aus Forschung, Industrie, Kreativwirtschaft und Zivilgesellschaft standen auf dem Programm.

Programm des Kick-Off-Events

Um 17.30 Uhr öffnete das Zentrum für Baukultur im Dresdner Kulturpalast seine Türen für Besucher. Ab 18.00 Uhr gab es dann das Warmup mit der Tanzkompanie go plastic. Konzept, Choreographie und Tanz bieten Susan Schubert und Cindy Hammer. Bevor die Besucher dann ihr eigenes Plastik recycelten, erfuhren sie aus verschiedenen Perspektiven die ökologische, materielle, praktische und industrielle Bedeutung von Kunststoffen. Über die Ökologie sprach Dr. Holger Freund (Institut für Chemie und Biologie des Meeres, Universität Oldenburg), aus der Praxis berichtete Katharina Elleke (Precious Plastic International), über Materialkultur sprach Tulga Beyerle (Direktorin des Kunstgewerbemuseums Dresden) und die industrielle Perspektive eröffneten Saskia Glandien und Alexander Wiefel (Schicktanz GmbH).

Ab 20 Uhr wurde es dann heiß. Der mitgebrachte Plastikmüll wurde geschreddert, geschmolzen und mit den eigenen Händen in eine neue Form gebracht. Die DIY Maschinen aus dem Rosenwerk standen den Besuchern bereit. Dazu zählten der schwergewichtige Flaschenschredder „El Helmut“, der Open-Source-Feinshredder „Hilde“ und die Spritzgußmaschine „Helene“.

Über die Kunststoffschmiede am World Trade Center

In der Kunststoffschmiede im Rosenwerk tüfteln und recyceln rund zwei Dutzend Macher aus Dresden, um das globale Kunststoffproblem in den Griff zu bekommen und den Lauf vom Erdöl über den Kunststoff zum Abfall in einen Kreislauf zu bringen. Ermöglicht wird dies über eine Anschubfinanzierung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB).

Ziel des Projekts ist, einer möglichst breiten Öffentlichkeit Zugang zu einer offenen Infrastruktur zu bieten und Dresden Mitte zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Plastik zu befähigen. Der Fokus liegt auf dem Dresdner Westen. „Die Leute können hier selbst ihre Nutzstoffe recyceln und mit professioneller Anleitung lernen, die nötigen Maschinen in Eigenregie zu bauen. Es geht uns um Ermächtigung und darum, dass die Menschen selbst ein Teil der Lösung werden“, erklärt Matthias Röder, Vorstand des Konglomerat e.V. Die Kunststoffschmiede ist auch Teil der internationalen Precious Plastic Community. Hierdurch sollen die Ergebnisse des Reallabors international bekannt und nutzbar gemacht werden. So wurde beispielsweise schon eine Form für Lineale gefertigt und nach Südamerika exportiert. Darüber hinaus werden weitere Ergebnisse und Erkenntnisse aus dem Dresdner Reallabor noch in diesem Sommer nach Kenya gebracht. Erste Pilotworkshops begeisterten unter anderem Geflüchtete Menschen aus dem Projekt Reflact des BUND Dresden, Studierende verschiedener Universitäten und Bewohner aus Dresden Mitte. Auch etliche Gerätschaften wurden hierfür bereits erworben, umgebaut und in liebevoller Handarbeit verschweist und verschraubt.

An Produkten entstanden unter anderem Ablaufsiebe, Wäscheklammern, Knöpfe und Lineale. Weitere Produktideen sind in Arbeit und Außenstehende sind eingeladen, ihre eigenen Ideen einzubringen. Beispielsweise zur Fertigung defekter Plastikteile aus Maschinen im eigenen Haushalt oder zur Fertigung von Produkten im Bereich des Kunsthandwerks.

Die Projektlaufzeit dauert bis Ende 2019. Dann sollen alle nötigen Maschinen bereit stehen und sich der Kreislauf schließen.

Hintergrundinfo: Träger und Förderer

Die Kunststoffschmiede ist ein Projekt des Konglomerat e.V.. Der gemeinnützige Verein betreibt das Rosenwerk (Jagdweg 1-3, 01159 Dresden) als offene Werkstatt. Außenstehende verfügen hier je nach Wünschen und Kenntnissen über verschiedene Werkbereiche wie die Holzwerkstatt, die Metallwerkstatt, das Nähwerk, die Elektrowerkstatt, eine Siebdruckwerkstatt, 3D-Drucker und Lasercutter. Hinzu kommen etliche weitere Geräte und Maschinen. Die Kunststoffschmiede ist ein Werkbereich im Rosenwerk und wird im NutzStoffe Projekt gefördert durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit. Zu den Unterstützern des Projekts zählen die Stadt Dresden, die Nationale Klimaschutz Initiative, die Initiative „Energie fürs Klima. Dresden schaltet!“, der Landesverband Recyclingwirtschaft Sachsen e.V., der gemeinnützige arche noVa e.V., die AUER Packaging GmbH, die Schicktanz GmbH und das Kunstgewerbemuseum Dresden.

 

Bildergalerie Auftakt Nutzstoffe

Worum es uns geht

Wir tragen und gebrauchen Kunststoffe wie eine zweite Haut. Gegenstände aus Plastik sind überall um uns herum, sie sind alltäglich, selbstverständlich und unverzichtbar. Gleichzeitig ist unser unbedarfter Umgang mit dem Material in höchsten Maße umweltschädlich und gesundheitsgefährdend. Doch obwohl wir förmlich in Plastikmüll ersticken, bleibt alles wie es ist. Schlimmer noch: Es ist davon auszugehen, dass sich der Verbrauch von PlastikmaterialienIn den kommenden 20 Jahren sogar noch einmal verdoppeln wird. In anbetracht dieser vermeintlich ausweglosen Situation fällt es umso schwerer, sich selbst noch als Teil der Lösung zu verstehen. Und genau hier setzt die Kunststoffschmiede an!
 

Plastikmüll kann in der Kunstsoffschmiede recycelt und direkt darauf zu neuen Produkten weiterverarbeitet werden. Dafür muss er zuerst gereinigt und nach seiner Beschaffenheit sortiert werden. Im Anschluss kommen die Plastikteile in den Schredder. Dieser produziert Plastikgranulat, das Basismaterial für alle Maschinen die zur Weiterverarbeitung Verwendung finden. So wird in kürzester Zeit aus einem UNSTOFF wierder ein ROHSTOFF. Die Flocken werden erhitzt und zu neuen einzigartigen Formen gesprizt, gepresst oder extrudiert. Ein neuer NUTZSTOFF ist entstanden.
 

Was wir machen

Was wir wollen

In der Kunststoffschmiede möchten wir eine neue Haltung gegenüber Plastik entwickeln. Durch eine experimentelle und vor allem praktische Auseinandersetzung mit der Materie selbst versuchen wir zu vermeiden, bereits am Problem zu verzweifeln. Statt den Kopf in den Sand zu stecken, wollen wir inspirieren und befähigen, selbstbestimmt mit Plastik umzugehen und das Kunststoffproblem in die eigene Hand zu nehmen. Nicht auf die Wirtschaft oder Politik zu warten, sondern Lösungen selbst, gemeinsam und vor Ort zu entwickeln. Entlang der gesamten Prozesskette: Angefangen bei der Bedürfnisanalyse über die Produktgestaltung bis hin zur Entsorgung und den Wegen möglicher Wiederverwertungen.

Wohin mit deiner Energie?!

Du bist vom Recycling überzeugt und willst Zeit und Energie zusammen mit uns in dieses Projekt stecken? Wir bauen und entwickeln Maschinen, designen Formen, halten Workshops und sind natürlich leidenschaftlich am Recyceln.

Kontaktiere uns oder komme zu den offenen Werkstattzeiten vorbei!

ACHTUNG: Wir sind keine Dienstleister, sondern eine freie Werkstatt mit enthusiastischen Mitgliedern. Hilfestellung bekommt ihr ausschließlich auf freiwilliger Basis unserer Mitglieder. Ohne Garantie und Verbindlichkeit.
 

Förderer&Partner

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