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»Wir laufen durch die Stadt, es ist 2025. Wir kommen an einem seit 2018 bestehenden „Zukunftsschutzgebiet“ vorbei. Von außen hört man feines Schleifpapierschmirgeln, eine sachliche Diskussion, die sich mit in Töpfen klimpernden Kochlöffeln abwechselt und eine Bigband, die dem Sommerabend vielstimmig entgegenposaunt. Jemand öffnet das Fenster und bittet uns herein, hier ist heute ein Fest.«


Aus dem Essay 'Na dann machen wir mal – Streifzug durch ein städtisches Stimmungsbild'

WIR sind Lernende, Schaffende, Kreative und sich kümmernde – wir sind die, die Dresden der Lebensfreude wegen und nicht des Profites halber mitgestalten.

Der Immobilienmarkt hat uns zu Gutachtern, Planern, Händlern und Konkurrenten werden lassen – Nur Profi-Bürger zu sein hat uns nicht viel weitergebracht. 

Die ORTE, die wir miteinander gestalten und bewirtschaften werden ungebremst verkauft und zubetoniert, unsere Wirkräume allmählich an den Rand gedrängt und wir sehen kaum mehr Optionen, dieser Entwicklung etwas entgegenzusetzen.

 

 

 Ein kulturgetriebener Stadtentwicklungsprozess fängt für uns an der Basis an. Die Absichten der Kulturhauptstadtbewerbung Dresdens haben wir mit der Hoffnung verbunden, auch über Probleme und Unwegsamkeiten ins Gespräch zu kommen.

 Versprochen wurde uns die einmalige Chance, gemeinsam an der Frage zu arbeiten, wie Dresden in Zukunft aussehen soll und welchen Beitrag Kultur dazu leisten kann. Erlebt haben wir seitdem einen innerlich zerrissenen Bewerbungsprozess, der sich zwar hehre Ziele setzt, die offene und kritische Auseinandersetzung mit den Verhältnissen aber meidet wie der Teufel das Weihwasser.

Wenn wir ernsthaft über die Stadt der Zukunft sprechen wollen, ist es angesichts der drastisch steigenden Immobilienpreise halbherzig, nicht im selben Atemzug auch die Frage nach den verbleibenden Räumen für gemeinwohlorientierte Stadtgestaltung zu stellen.
 

 

Was uns fehlt, ist bezahlbarer Wirk- und Entfaltungsraum. Dieser ist die Grundlage für jegliches Machen.

Was wir wollen, ist eine nachhaltige und sozial gerechte Stadtentwicklung.

Was es dafür braucht, ist eine neue, transparente und am Gemeinwohl orientierte Boden- und Mietenpolitik, sowie Modellprojekte koprodruktiver Stadtentwicklung.

Was wir anbieten, ist ein großer Kooperationswillen, die Bereitschaft, verlässliches Engagement zu zeigen und Erfahrungen mit erfolgreichen Modellen einer koproduktiven Stadtentwicklung.

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Zukunftsschutzgebiete schützen Gemeinwohlräume

Jetzt reinhören: 
Was sind Zukunftsschutzgebiete?
Ab Minute 27:30

UMFRAGE
Alles was zählt, Raum

Die Kampagne unterstützen

  • Alexander Scharf
  • Alexander Schönwolf
  • André Wandslebe
  • Anna Seidel
  • Bettina Weber
  • Bruno Grotsch
  • Carsten Ungewitter
  • Christian Rätsch
  • Diana Heidler
  • Elisabeth Heinz
  • Fanny Schiel
  • Felix Buchta
  • Franz Werner
  • Franziska E. Pschera
  • Fridolin Pflüger
  • Gudrun Deppe
  • Ina Weise
  • Jacqueline Hamann
  • Jan Kramar
  • Jens Kirchner
  • Jens Nauber
  • Johann Szönyi
  • Johanna Riese
  • Johanna Roggan
  • Johanna Bialek
  • Julia Mertens
  • Karl Johann Schubert
  • Katharina Groß
  • Konrad Behr
  • Kristian Rink
  • Laura Bruns
  • Lena Hösl
  • Marc Schmidt
  • Marie Neumann
  • Marie Werner
  • Martina Remlinger
  • Marvin Neidhardt
  • Matthias Hahndorf
  • Matthias Röder
  • Maxi Sperling
  • Melanie Hörenz-Pissang
  • Michael Hunstock
  • Michael Schuhmann
  • Nora Herrmann
  • Prof. Melanie Humann
  • Oliver Döbrich
  • Paul Elsner
  • Paul Stadelhofer
  • Philipp Demankowski
  • Philipp Hille
  • Renatus Meyer
  • Roger Lehner
  • Ronald Kämmerer
  • Ruth Dobernecker
  • Sandro Berneis
  • Sarah Sigmund
  • Sebastian Kaiser
  • Steffen Glaeser
  • Stephan Zwerenz
  • Susa Luis
  • Thomas Dumke
  • Dr. Tino Heim
  • Tobias Radermacher
  • Udo Bechler
  • Valerie Eckl
  • Wanda Reichart
  • Yvonne Bonfert

AUFBRUCH IN EINE ROSIGE ZUKUNFT

Das Gewerbegebiet Rosenstraße rufen wir zum ersten Dresdner Zukunftsschutzgebiet aus. Gemeinsam mit euch möchten wir hier Zukunft gestalten.

Ganz im Sinne der Bewerbung als Kulturhauptstadt Europas unter der Leitidee Kultur des Miteinanders beabsichtigen wir im ersten Zukunftsschutzgebiet Dresdens neue Modelle einer koproduktiven Quartiersentwicklung zu erproben. Hier im innerstädtischen "Niemandsland" gibt es noch das, was es eigentlich nicht mehr gibt: ein weitgehend sich selbst überlassenes Stadtgebiet und ein gigantisches, ungenutztes Industriegebäude. Hier ist noch Platz für Visionen. Hier könnte ein neues Zuhause für die Obdachlos gewordenen Initiativen und Vereine entstehen, ein groß angelegtes Urban Farming Experiment starten, die Reallaborumgebung der Zukunftsstadt-Projekte sein oder das Open Future Lab einziehen – aber das sind nur fixe Ideen unsererseits. So richtig spannend wird es doch erst, wenn wir gemeinsam darüber nachdenken, was hier noch alles entstehen kann!

Auf dem KONSTRUKTIVAL-Richtfest widmet sich ein eigener Programmteil allein dem Thema der kopruduktiven Entwicklung des Rosenquartiers. Die dabei gewonnen Erkenntnisse bilden die Grundlage für die Einreichung einer Projektskizze für das aktuelle Förderprogramm "Stadt gemeinsam gestalten!" der Nationalen Stadtentwicklungspolitik.

EMPFANG

CityConcièrge Dresden
das digitalisierte Bürgerbüro

CityConcièrge (CC) ist eines der vielen Zukunftstadtprojekte und möchte für bessere Informationsflüsse, mehr Transparenz, Verständnis und Mitwirkung bei Stadtentwicklungsprozessen sorgen. CC hilft dabei, deinen Ideen Raum zu geben und unterstützt dich dabei, indem es deine Visionen und Anliegen an der richtigen Stelle platziert. So wird es für dich leichter, zusammen mit anderen aus deinem Viertel echte Entwicklungen für deinen Stadtteil auf den Weg zu bringen.

Auf dem Konstruktival kannst du am ersten Beta-Test der CityConcièrge Idee teilnehmen. Das Einzige, was du mitbringen musst, ist eine Idee zum ersten Zukunftsschutzgebiet.


[MI 20.06.]

Workshop: Verlorene Räume, Verlorene Träume.
Dresdner Raumnotstand sichtbar machen

18 bis 21 Uhr | Rosenstraße 92 / Holzwerkstatt #RW | Institut für Angewandte Heterotopie

In diesem Workshop erarbeiteten wir ein aussagekräftiges Bild für Raumsuchende, um Raum ringende, Raum sichern wollende Initiativen und Einzelne. Es ist Vermittler, Hilfestellung, Inspiration, und Mut-Macher für aktive Stadtgestalter aus Administrative und Gesellschaft. – mehr...


[DO 21.06.]

Pressekonferenz: Na dann machen wir mal...

09 bis 10 Uhr |  Jagdweg 2 / Open Air | Diverse Unterstützer*innen der Kampagne:

  • Zentralwerk eG
  • NYTT Materialdepot
  • Elixir e.V.
  • Wohnen am Leipziger Bahnhof e.V.
  • Ostmodern
  • Tolerave e.V. / Tolerade
  • Think Tank Music
  • GEH8 Kunstraum Ateliers
  • Lügenmuseum / WuKaMenta
  • Sigus e.V. / INKLUSIVE Senioren
  • Open Future Lab
     

Diskussion&Dinner: Zukunftsschutzgebiete.
Erprobungsorte für koproduktive Stadtentwicklung

16 bis 20 Uhr |  Jagdweg Ecke Rosenstraße / Open Air | Kreativraumagentur × Konglomerat e.V.

Im Zentrum des Abends steht die Frage: Wie können wir mitten in der Stadt Flächen schützen, an denen eine nachhaltige Zukunft entstehen kann?

Input von Melanie Humann (Professorin für nachhaltigen Städtebau an der HTW / TU Dresden und Architektin bei Urban Catalyst Berlin)
Auf dem Podium sitzen Heike Lutoschka (Abteilungsleiterin Bau- und Investitionsstrategie, Amt für Hochbau und Immobilienverwaltung), Dr. David Klein (Amt für Kultur und Denkmalschutz), Melanie Hörenz-Pissang
(Geschäftsführerin Kulturbüro Dresden), Matthias Röder (Vorstand Konglomerat e.V.)
Moderation Frank Richter – mehr...


[FR 22.06.]

Workshop: Kwartiere – Schwerpunkt Kollektiveigentum

13 bis 17 Uhr |  Rosenstraße 92 / Holzwerkstatt #RW | Wir gestalten Dresden × Kreatives Sachsen × Haus und Wagenrat  e.V.

Bezahlbare Wohn- und Gewerberäume werden in deutschen Großstädten zunehmend geringer. Insbesondere für Kreativschaffende kann das zum Problem werden, v.a. dann, wenn schnell neue Räumlichkeiten benötigt werden, aber kaum geeignete verfügbar sind. Doch es gibt mehr Alternativen als teure Mieten oder eine schlechte Lage am Rande der Stadt. Eine ist langfristige Eigentumsbildung  –  mehr...


Walk: Betriebsrundgang

14 bis 16 Uhr |  Jagdweg 1-3 | Raumwagen × Konglomerat e.V.
Spaziergang durchs Quartier im Gespräch mit ansässigen Gewerbetreibenden und Anwohnenden.


Workshop: Wie weiter mit den Zukunftsstadt Projekten (Reallabore)?

17 bis 20 Uhr | Rosenstraße 92 / Holzwerkstatt #RW | Zukunftsstadt Dresden
24 Reallabor-Konzeptionen wurden von engagierten Bürgerinnen im Rahmen des Zukunftsstadt-Prozesses 2017/2018 eingereicht. 6 davon wurden von der Jury für die Fortführung in der 3. Zukunftsstadt-Wettbewerb-Phase ausgewählt, 2 weitere wurden über ein öffentliches Voting ausgewählt. Doch wie arbeiten die anderen Projekte weiter? Und was machen jene Teilnehmer, die sich Projektideen ausgedacht haben, aber keinen Reallabor-Antrag eingereicht hatten?  –  mehr...


Tanzdemo “DRAN BLEIBEN”

AUFTAKT: 15 Uhr 30 |  Bahnhofsvorplatz Bhf. Mitte
Route duch Fröbtau

ABSCHLUSSKUNDGEBUNG: 20 Uhr 30 |  Rosenstraße Ecke Jagdweg
Rund ein Jahr ist es her, dass wir unter dem Motto „Los Gehts!“ auf den Straßen von Löbtau für ein solidarisches Leben getanzt haben. Seitdem ist viel Wasser die Weißeritz runter geflossen. Doch wir wollen „Dranbleiben“ an den Themen, die den Stadtteil beschäftigen. Deswegen werden wir unter diesem Motto am 23. Juni 2018 wieder gemeinsam für ein besseres Zusammenleben demonstrieren – mehr...

 


[SA 23.06.]

Walk: Visionsrundgang

14 bis 16 Uhr |  Jagdweg 1-3 | Raumwagen × Konglomerat e.V.

Details folgen


Lesung: Dubai Speed von Michael Schindhelm

10 bis 17 Uhr / verwoben in DJ-Sets | Rosenstraße Ecke Jagdweg / Open Air | Es lesen: Christian Rätsch und Camillo Gulde
Erinnerung an eine Utopie: Dubai ist eine Wuestenmetropole voll radikaler Widersprueche: Beduinische Vergangenheit und globale Zukunftsvisionen, materielles Elend und Superreichtum, arabisches Selbstverstaendnis und westliches Sendungsbewusstsein prallen hier aufeinander. Der Bericht ueber ein kuehnes Gesellschaftsexperiment und die Sehnsucht nach einer neuen Kulturwelt als Tagebuch einer Begegnung von Orient und Okzident voller Missverstaendnisse und (Selbst-)Erkenntnisse.

Ein Text von Michael Schindhelm, Kurator der Kulturhaupstadtbewerbung Dresdens


Konsultation: Projektskizze Stadt gemeinsam gestalten

Details folgen

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